Satzung des
Rassegeflügelzuchtverein (RGZV) Dudweiler von 1895

§ 1) Name, Sitz, Vereinsgebiet

1. Der Verein führt den Namen Rassegeflügelzuchtverein Dudweiler von 1895 und führt
    nach der Eintragung den Zusatz e.V.
2. Der Verein wurde 1895 gegründet und hat seinen Sitz in 66125 Saarbrücken-Dudweiler.
    Die Geschäftsstelle befindet sich am Wohnort des jeweiligen 1. Vorsitzenden. Der Verein    
    ist Mitglied im Verband Saarländischer Rassegeflügelzüchter (VSRG) und erkennt dessen  
    Satzung als verbindlich an.
3. Der Verein soll ins Register des zuständigen Amtsgerichtes eingetragen werden.

§ 2) Zweck und Aufgaben

1. Die Arbeit des Vereins gilt der Förderung und Verbreitung der Rassegeflügelzucht auf  
    ideeller Grundlage. Insbesondere bezweckt der Verein die Pflege der Liebe zu den Tieren
    sowie die Freude am schönen und zugleich leistungsfähigen Tier und seiner Zucht.
2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im    
    Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.                          
3. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.
4. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.
    Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Vereinsmitteln.
5. Es darf keine Person durch dem Zwecke der Körperschaft fremde Ausgaben oder durch
    unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
6.  Die Aufgaben des Vereins sind vor allem:
6.1. Zusammenschluss aller Rassegeflügel-, Rassetauben- und Ziergeflügelzüchter im  
    Vereinsgebiet und die Vertretung ihrer Belange bei den örtlichen Behörden und
     Körperschaften sowie in der Öffentlichkeit.
6.2. Beratung und Unterstützung seiner Mitglieder in allen Angelegenheiten der
     Rassegeflügelzucht durch Wort , Schrift und Bild. Außerdem soll die Zucht im Sinne eines    
     modernen und artgerechten Tierschutzes betrieben werden.
6.3. Ausrichtung der Zuchtarbeit der Mitglieder nach den einheitlichen , für die einzelnen
     Rassen und Farbenschläge festgelegten Musterbeschreibungen, eine einheitliche
     Kennzeichnung des Geflügels mit dem Bundesring (BR).
6.4. Förderung des Ausstellungswesens in der Geflügelzucht durch Veranstaltung  und
     Beschickung von Ausstellungen, Werbeschauen usw.
 6.5. Werbung, Heranbildung und Organisation von Jugendlichen in einer Jugendgruppe für
     die  vorstehend beschriebenen Zwecke.
6.6. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

§ 3 Mitgliedschaft

1. Alle Geflügelzüchter und Freunde der Geflügelzucht können die Mitgliedschaft im Verein
    erwerben.
2. Der Erwerb der Mitgliedschaft setzt eine schriftliche Beitrittserklärung sowie eine  
    Anerkennung der Satzung und die mehrheitliche Zustimmung der Mitgliederversammlung
    voraus. Die Beitritterklärung ist an den 1. Vorsitzenden zu richten. Lehnt die
    Mitgliederversammlung die Aufnahme ab, so bedarf es keiner Angabe von Gründen. Die
    Entscheidung der Mitgliederversammlung ist endgültig.
 3. Durch den Erwerb der Mitgliedschaft wird gleichzeitig die Mitgliedschaft im zuständige
    Landesverband erworben. Entsprechendes gilt für den Verlust der Mitgliedschaft.

§ 4) Rechte und Pflichten der Mitglieder  

1. Die Mitglieder sind verpflichtet diese Satzung und alle satzungsgemäßen Vorschriften und  
    Beschlüsse des Vereins, des Kreisverbandes und des Landesverbandes oder seiner Organe
    gewissenhaft zu befolgen.
2. Die Mitglieder haben die Zuchtarbeit ernst zu nehmen und die Arbeit des Vereins durch
    rege Mitarbeit und regen Versammlungsbesuch zu unterstützen.
3. Sie haben ihren Tierbestand vorbildlich und in erster Linie art- und rassegerecht zu pflegen
    und Stallungen und Aufzuchteinrichtungen in sauberem und ordnungsgemäßem Zustand
     zu halten.
4. Die Mitgliederversammlung kann auf Vorschlag des Vorstandes Personen, die sich um die    
    Förderung der Rassegeflügelzucht oder des Vereins in besonderem Maße Verdienste  
    erworben haben, zu Ehrenmitgliedern ernennen.
5. Die Mitglieder sind verpflichtet ihren finanziellen Verpflichtungen gegenüber dem Verein
    stets gewissenhaft nachzukommen.
6. Die Festsetzung der von den Mitgliedern zu entrichtenden Mitgliedsbeiträge nach Höhe  
    Und Fälligkeit erfolgt durch die Jahreshauptversammlung.

§ 5) Verlust der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Austritt oder Ausschluss.
2. Der Austritt ist durch eine schriftliche Austrittserklärung unter Einhaltung der
    Kündigungsfrist von 6 Wochen an den 1. Vorsitzenden zu erklären.
3. Die Mitgliedschaft erlischt durch Ausschluss, wenn gegen die Satzung des Vereins, gegen
    die Satzung des VSRG oder eine andere satzungsgemäße Bestimmung oder Vorschrift, ins-
    besondere das Ausstellungswesen betreffend, grob oder vorsätzlich verstoßen wurde.
4. Die Beendigung der Mitgliedschaft befreit nicht von der Erfüllung der fälligen
    Verpflichtungen gegenüber dem Verein, ein Anspruch auf das Vermögen des Vereins
     besteht in diesem Falle nicht.

§ 6) Organe des Vereins

1. Der Vorstand
2. Die Mitgliederversammlung
3. Die Jahreshauptversammlung

§ 7) Der geschäftsführende Vorstand

Der geschäftsführende Vorstand des Vereins setzt sich zusammen aus:
1. – dem 1. Vorsitzenden
2. – dem 2. Vorsitzenden
3. – dem Kassierer
4. – dem Schriftführer
5. – dem Zuchtwart
6. – dem Jugendwart

1. Die Wahl des Vorstandes erfolgt durch Mehrheitsbeschluss auf der Jahreshaupt-
versammlung des Vereins. Satzungsänderungen können nur auf der Jahreshauptsammlung vorgenommen werden. Die Amtsdauer beträgt 2 Jahre. Die Wiederwahl ist zulässig. Jeweils ein oder zwei Kassenprüfer sind auf der Jahreshauptversammlumg neu zu wählen.
2. Alle Ämter innerhalb des Vereins sind Ehrenämter. Auslagen, die bei der Ausübung
    der Geschäfte des Vereins entstehen, werden ersetzt.  
3. Vorstand im Sinne von § 26 BGB sind der 1. und der 2. Vorsitzende. Sie vertreten den  
    Verein einzeln. Der 2. Vorsitzende darf im Innenverhältnis von seinem Vertretungsrecht
    nur Gebrauch machen, wenn der 1. Vorsitzende dauernd verhindert ist. Der 1. Vorsitzende
    oder sein Stellvertreter leiten die Versammlungen. Sind beide verhindert, wird ein
    Versammlungsleiter bestellt.
4. Der Kassierer hat für die ordnungsgemäße Finanzverwaltung zu sorgen. Er ist verpflichtet
    die Kassengeschäfte gewissenhaft und übersichtlich zu führen.
5. Der Schriftführer führt den Schriftverkehr des Vereins. Er führt die Mitgliederlisten und die
    Niederschriften der Sitzungen und Versammlungen.  In den Niederschriften sind    
    insbesondere alle Beschlüsse fest zu halten. Die Niederschriften sind vom Versammlungs-
    leiter und vom Schriftführer zu unterschreiben und geordnet aufzubewahren.
6. Der Zuchtwart überwacht die züchterischen Verbesserungen der Geflügelbestände durch
     Ausrichtung der Zuchtarbeit im Rahmen der Musterbeschreibung für die einzelnen Rassen  
     und Farbenschläge zur Erreichung bestimmter Zuchtziele und zur Erhöhung der Leistungs-
     fähigkeit des Rassegeflügels.
7. Die Geschäftsordnung des Vereins ist für alle Vorstandsmitglieder bindend vorgeschrieben.

§ 8) Geschäftsordnung

Die Geschäftsordnung ist ein Teil der Vereinssatzung.
1. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
2. Alle Anschaffungen, Finanzangelegenheiten, Veranstaltungen sind in Vorstandssitzungen
    zu beraten und zu beschließen. Gemäß § 58 Nr. 6 der Abgabenverordnung kann der
    Kassenbestand bis zu einer Höhe von 5000 Euro zunächst einer zweckgebundenen
    Rücklage zugeführt werden (Vereinskäfige, Vereins-Brutmaschine usw.).
3. Ausgaben ab einer Höhe von 200 Euro bedürfen eines Vorstandsbeschlusses.
    Dies gilt nur für das Innenverhältnis.
4. Die monatlichen Mitgliederversammlungen finden an jedem 1. Freitag im Monat um 20
    Uhr im Vereinslokal statt.
5. Zu Beginn des Geschäftsjahres ist eine Jahreshauptversammlung  durchzuführen. Hierzu
    ist vom 1. Vorsitzenden mindestens 10 Tage im voraus schriftlich unter Angabe der
    Tagesordnung einzuladen.

§ 9) Auflösung des Vereins

1. Die Auflösung des Vereins kann nur eine zu diesem Zweck einberufene Mitglieder-
    versammlung beschließen. Der Antrag auf Auflösung muss mindestens 30 Tage vor der  
    dafür einberufenen Mitgliederversammlung den Mitgliedern zugestellt werden.
2. Der Auflösungsbeschluss kann nur mit einer Mehrheit von 2/3 aller anwesenden Mitglieder
    oder bei Wegfall des bisherigen Vereinszweckes gefasst werden.
3. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes ist das Vermögen  
    zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über die künftige Verwendung
    des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

§ 10)

Schlussbestimmung der außerordentlichen Mitgliederversammlung vom 04.06.2003

Diese Vereinssatzung tritt mit der Eintragung des Vereins in das Vereinsregister beim zuständigen Amtsgericht in Kraft.

Saarbrücken-Dudweiler, den 04.06.2003

Der Vorstand:

Die Mitgliederversammlung: